Das Naturgesetz von Werden und Vergehen
Vom Atom bis zur Galaxie, alles in der Welt folgt Zyklen, alles entsteht und vergeht wieder. Allein die Dauer der Lebenszyklen ist unterschiedlich. Der natürliche Kreislauf von Werden und Vergehen ist unausweichlich. Alle menschlichen Versuche, ihm zu entgehen, brachten nur Tod. Um des Goldes wegen, das man als wertbeständiges Zahlungsmittel schätzte, wurden fast die gesamten indigenen Völker Amerikas kaltblütig ausgerottet. Die heutige Goldgewinnung richtet verheerende Umweltschäden an. Auch der Versuch, wertbeständiges Geld zu schaffen, das sich möglichst noch mit Zinsen vermehrt, führt regelmäßig zu Katastrophen, die wir als Kriege, Börsencrash oder Inflation kennen.
Ewiges Wachstum auf begrenztem Raum
Leben ist vergänglich, Tod ist beständig. Das ist die eine Seite. Andererseits gelingt der lebendigen Natur ein Kunststück, von dem die Ökonomen nur träumen können: Ewiges Wachstum auf begrenztem Raum. Dieses ewige Wachstum, dieses ewige Werden ist mit dem ewigen Vergehen untrennbar verbunden.
Mit der Natur zusammenarbeiten
Wenn wir auch nur die geringste Chance haben wollen, auf dieser Welt bessere Lebensumstände für alle Menschen und unsere Mitgeschöpfe zu schaffen, müssen wir diesen Kreislauf von Werden und Vergehen freiwillig und planmäßig als festen Bestandteil in unser Wirtschaftssystem integrieren. Alles andere ist und bleibt Flickschusterei. Haben wir allerdings diesen Paradigmenwechsel in unserem Denken vollzogen, lösen sich alle geldbedingten Wirtschaftsprobleme fast von selbst. Denn ab sofort arbeiten wir nicht mehr gegen die Natur sondern mit ihr zusammen.
