Natürliche Ökonomie Â» Teil 1: Das Ziel Â»  Geldwertstabilität

Geldwertstabilität durch planmäßige Vergänglichkeit

Durch die monatliche Geldschöpfung würde die Geldmenge laufend ansteigen, was Inflation – d.h. unfreiwillige Vergänglichkeit – zur Folge hätte. In der Natürlichen Ökonomie werden deshalb von jedem Konto monatlich 5,6 % des Guthabens als Vergänglichkeitsabgabe abgebucht. Das sind exakt 50 % im Jahr. Von jedem Dank ist also nach einem Jahr genau die Hälfte vergangen. Trotzdem sind Wert erhaltende Geldanlagen möglich

Auch Bargeld ist möglich (Variante FREE)

Falls noch Bedarf an Bargeld bestehen sollte, lässt sich dies mit der dynamischen Währung "FREE" realisieren, die ihren Wert gegenüber dem Dank ändert und zum aktuellen Kurs bezahlt wird.

Geldmenge und Geldwert bleiben etwa so wie heute

Zur Abschätzung der absoluten Geldmenge und damit verbundenen Wertstabilität soll uns wieder eine überschlägige Rechnung helfen:

Die Summe aller Guthaben in Deutschland wird zur Zeit auf 4 bis 5 Billionen Euro geschätzt. Die Geldmenge der Natürlichen Ökonomie wird sich genau auf den Wert einpendeln, wo sich die monatliche Geldschöpfung von 3.000 Dank pro Person und die monatliche Vergänglichkeit von 5,6 % die Waage halten. Dies ist bei ca. 60.000 Dank pro Person der Fall, denn 5 % von 60.000 sind 3.000. Hochgerechnet auf ca. 80 Millionen Menschen ergibt sich ein Gesamtguthaben von 4,8 Billionen Dank. Auch hier liegen wir sehr genau in der heutigen Größenordnung. Der Geldwert dürfte also in etwa so sein wie heute.

Die geschöpfte Geldmenge eines Landes ist immer proportional zur Bevölkerungsanzahl. Der Geldwert ist also in allen Ländern gleich. Billigländer wird es nicht mehr geben.