Podcast über die faszinierende Welt der Natürlichen Ökonomie
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Die Natürliche Ökonomie
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Lebensgeld / Vitamoney
Geldschöpfung aus dem Leben – für das Leben!
Lebensgeld (engl. Vitamoney) ist neues, einfaches und für jeden verständliches Geld- und Wirtschaftssystem, das eindeutige Anreize für lebensförderliches Verhalten bietet. Es bringt ein aktivierendes Grundeinkommen für jeden Menschen, ein garantiertes Staatseinkommen für jedes Land und einen Ausgleichs- und Umweltfonds zur Sanierung der ökologischen Altlasten.
Lebensgeld löst alle bekannten Geld-bedingten Probleme dieser Welt.
An dieser Stelle herzlichen Dank an die Übersetzerinnen und Übersetzer, die die Aktualisierung so schnell übersetzt haben!
Finanzkrise: Die größte Chance der Menschheit?
Ein neues Geldwesen nach dem Vorbild der Natur kann Wohlstand und Lebensqualität für alle bringen.
Eigentlich hätte es jeder merken müssen: Die Art und Weise, wie wir Menschen bisher mit einander umgegangen sind, hat immer wieder Kriege, Not, Elend und Umweltzerstörung mit sich gebracht. Die Natur hingegen schuf so wunderbare Dinge wie sauberes Wasser, frische Luft, Berge, Auen und Täler, Regenwälder, Blumen, Tiere und … die Menschen.
Ökonomie und Ökologie müssen keine Gegensätze sein. Das Zukunftskonzept Natürliche Ökonomie zeigt einen gangbaren Weg, Schritt für Schritt die brennenden Wirtschaftsprobleme unserer Zeit zu lösen und die Menschheit in einen nachhaltigen Wohlstand zu führen, der in Einklang steht mit den Gesetzen und Bedürfnissen der Natur. Dabei geht es nicht um Umverteilung von knappen Ressourcen, die ja niemand freiwillig hergeben würde. Es geht vielmehr um das konsequente Aneinanderfügen von Win-Win-Situationen, die das Wohlergehen aller Beteiligten schlussendlich unumgänglich machen.
Der Wiener Vortrag: Wohlstand für alle in Harmonie mit der Natur
Im voll besetzten Saal des Kolpinghauses in Wien-Währing sprach Bernd Hückstädt am 10. Januar 2008 im Anschluss an den Film „Fabian – Gib mir die Welt plus 5 Prozent“. Während sich der Film mit der Frage nach dem „Warum“ befasst, geht es Bernd Hückstädt um die Frage nach dem „Wie“: Wie lässt sich Wohlstand für alle erreichen, so dass die Reichen reich bleiben und die bisher Armen zu Wohlstand gelangen?
„Alles ist möglich, wenn Du es Dir vorstellen kannst“, betont Bernd Hückstädt und erklärt in 48 kurzweiligen Minuten nicht nur ein ganzes Geld- und Wirtschaftsmodell – die „Natürliche Ökonomie für weltweiten Wohlstand in Harmonie mit der Natur“ – er zeigt auch einfache Methoden auf, wie wir unser volles Potenzial entfalten und mit wenigen Regeln gemeinsam ein großes Ziel erreichen können: FREE 2013 – Eine freie Erde bis zum Jahre 2013.
Die Joytopia Akademie für weltweiten Wohlstand in Frieden und in Harmonie mit der Naturbegann nach langjähriger intensiver Vorarbeit am 22.11.2003 als freies Forschungsnetzwerk. Ein gutes Jahr später beteiligen sich schon 500 Menschen an dem freien Forschungsnetzwerk. Jeder ist gleichzeitig Forscher, Lehrer, Schüler und Macher.
Forschungsprojekt Natürliche Ökonomie
Das gemeinsame Forschungsprojekt umfasst alle Aspekte der Natürlichen Ökonomie. Die individuellen und gesellschaftlichen Auswirkungen werden erforscht, die wirtschaftlichen und rechtlichen Grundlagen geklärt und Wege zur friedlichen Umsetzung erarbeitet.
Die bisherigen Ergebnisse finden Sie im Zukunftskonzept Natürliche Ökonomie zusammengefasst. Sie zeigen ganz deutlich: Nachhaltiger Wohlstand für alle Menschen ist möglich – im Einklang mit der Natur!
Sie sind ganz herzlich eingeladen an diesem einzigartigen Projekt teilzunehmen.
Forschungsprojekt Dankpunkte
Das Forschungsprojekt Dankpunkte ist ein Schritt hin zur praktischen Erforschung und Umsetzung der Natürlichen Ökonomie.
In diesem Forschungsprojekt wollen wir gemeinsam untersuchen, in wie weit sich die Vorteile der Schenkwirtschaft mit den Vorteilen der Marktwirtschaft zu einem neuen Dritten vereinigen lassen, bei dem alle Beteiligten gewinnen.
Um dieses neue »Win-Win-Win« zu erleben können Sie ab April 2007 Ihr persönliches Gratis Dankkonto nutzen. Sie geben Ihre Wünsche und Angebote im »Markt der Möglichkeiten« ein und treten mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Forschungsprojektes in schenkwirtschaftlichen Austausch.
Sie müssen ein Dankkonto haben und eingeloggt sein, um einen Beitrag publizieren zu dürfen.
Archiv:
Weiterhelfen?
Hallo an die Gemeinde,
ich habe momentan finanzielle Schwierigkeiten und möchte gerne mir helfen lassen.
Daher ist es für mich wichtig zu erfahren, was ich aktiv dazu beitragen kann, meine Altlasten abzulegen.
informiert Euch und Eure Freunde
www.grundeinkommen.de
überall gibt es regionale Gruppen in denen man sich auch aktiv beteiligen kann.
Gestern war in Hamburg das Jahrestreffen.
Schritt für Schritt nach Joytopia
Liebe Grüße
Jo
hallo, liebe yoitopianer - erst einmal allen ein gesundes, erfolgreiches und glückliches 2010; habe am 07.01.2010 für den Bereich Regionalgruppen einen kleinen Beitrag eingegeben und auch meine Mitarbeit bei Aufbau einer Gruppe in Magdeburg angeboten - bisher jedoch keine Reaktion; hoffe, Ihr seid nicht im Winterschlaf ;-)
würde mich freuen , von Euch etwas zu hören
ich bin ab Heute Mitglied bei Joytopia und möchte euch allen danken, das es noch solche Menschen auf dieser Erde gibt! Wünsche euch allen viel Gesundheit und hoffe diese Welt wird irgenwann einmal wieder lebenswerter.
Das Konzept des Lebensgeldes ist einfach, klar und logisch und scheint mit allen Fehlern des existierenden Geld Systems aufzuräumen, kurz gesagt es scheint nahezu genial. Dennoch hat mich irgend etwas gestört das ich lange nicht benennen konnte. Als ich vor kurzem auf der Seite von Dr. Wozniewski war wurde mir klar was mir da quer im Magen lag.
Um es auf den Punkt zu bringen: Die Summen sind zu groß. Da das Lebensgeld (nach den Ideen von Sylvio Gesell) mit einer Umlaufsicherungsgebühr belegt ist folgt logisch eine entsprechend höhere Umlauf Geschwindigkeit. Wenn ich nun annehme das die für einen Normalbürger eher durchschnittliche Umlauf Geschwindigkeit von 12 (einmal pro Monat) erreicht wird so ergibt sich folgende Rechnung:
BIP von (2008 abgerundet) 2,4 Billionen / 12 = 200 Milliarden notwendige Dank Menge um die Wirtschaft am Laufen zu halten. Da pro Jahr die Hälfte dieser Summe neu zu schaffen ist ergäbe sich eine monatliche Dank Schöpfung von 100 Milliarden durch 12 gleich 8 333 Millionen oder wenig mehr als 100 Dank pro Nase.
Wie auch immer, dies ist weit entfernt von den 3 mal 1000 Dank Schöpfung des Konzeptes sowie den 4 Billionen Gesamtbetrag die notwendig währen um die existierenden Geld Vermögen zu erhalten.
So unglaublich das Ergebnis aussieht (habe ich mich da irgendwo verrechnet?) so zeigt es meines Erachtens doch das da irgendwo noch was im Busch sein muss.
Vorab: die Vergänglichkeit hat nichts mit der Umlaufsicherungsgebühr nach der Idee von Sylvio Gesell zu tun, sondern folgt aus dem Kreislauf von Werden und Vergehen. Wenn monatlich Geld geschöpft wird, muss es auch wieder vergehen, damit die Gesamtsumme konstant bleibt.
Wie hoch die Umlaufgeschwindigkeit sein wird, ist schwer zu prognostizieren. Nur arme Menschen sind gezwungen, ihr ganzes Geld in einem Monat auszugeben. Bei einem durchschnittlichen Guthaben von 60.000 Dank wird die Umlaufgeschwindigkeit deutlich geringer sein, vielleicht weniger als 1 mal im Jahr.
Was die Höhe der monatlichen Schöpfung betrifft, so gibt es möglicherweise noch Diskussionsbedarf. Nicht ohne Grund beginnt der Stufenplan zunächst mit 100 Dank pro Kopf pro Monat um sich dann schrittweise dem Optimum zu nähern.
Nach deiner Antwort muss ich dann doch wohl etwas weiter ausholen.
Die Vergänglichkeit des Lebensgeldes erzeugt logischerweise einen psychologischen Druck damit etwas "sinnvolles" anzufangen statt tatenlos zuzusehen wie Teile davon sich in die Anonymität verflüchtigen.
Daher bin ich mir recht sicher das sich langfristig (und daher habe ich dies auch als Ansatz für meine kleine Rechnung gewählt) sich der Umschlag der gesamten Dank Menge an den Turnus der Dank Schöpfung angleichen wird, zumal mit dem Wegfall aller Zinsen keinerlei Anreiz bleibt größere oder auch kleinere Dank Summen auf dem Konto zu halten. Im Gegenteil wird jeder bestrebt sein, wie du es in deinen Vorträgen so schön dargelegt hast, überflüssige Dank Beträge baldmöglichst in sinnvolle Projekte zu investieren. Umgekehrt wird jemand der Projekte über Kredit finanzieren will diese Kredite nur in den Raten aufnehmen wie er sie aktuell zur Finanzierung braucht. Keiner wird z. B.: hingehen um für ein Projekt das über 5 Jahre 10 Millionen kosten wird diesen Betrag jetzt einsammeln da er durch die Vergänglichkeit dann keine Finanzierung mehr hat.
Nun, ich hoffe ich habe diesen Punkt deutlich klar gemacht.
Das im Moment wesentlich größere Geld Mengen existieren ist dem Zins und der Spielwiese für überschüssiges Geld zu verdanken wo man glaubt aus Geld mehr Geld machen zu können, die internationalen Kasinos (aka Finanzmärkte). Doch wird uns im Moment, so glaube ich, deutlich vor Augen geführt das dies doch nicht so recht das Wahre ist. Hier wird zusehends klar das diese Spielwiese eindeutig nicht getrennt von der realen Wirtschaft existiert.
Wenn nun aber das bestehende Geldsystem durch das Lebensgeld schrittweise abgelöst werden soll so folgt aus meinen vorgehenden Ausführungen das dann der Lebensgeld Anteil des Geldsystems nahezu vollständig real wirtschaftliche Wirkung entfaltet. Wenn dann!! die Geldmenge deutlich die notwendige Geldmenge übersteigt so führt das entsprechend zur Angleichung der Preise d. h. zur Inflation und in der Folge zum Scheitern des Projektes Lebensgeld (zumindest in Deutschland wo der Begriff Inflation besonders Angst besetzt ist) welches mit Sicherheit besseres verdient hätte.
Eine kurze Bemerkung zum Schluss: In meinem Beispiel war ich vom BIP von 2008 ausgegangen (nun gut das lag etwas näher an 2.5 Billionen und ich habe es aus rechen technischen Gründen etwas verkürzt), doch müsste man im Sinne der hiesigen Betrachtung natürlich den Zins Anteil der Preise heraus rechnen.
Hallo Helmut, vielen Dank für Deine weiteren Erklärungen! Interessanterweise wurde ich die Tage noch von anderer Seite mit dieser Thematik konfrontiert, so dass ich mich stark hinein vertieft habe und Euch hier einen Ansatz vorstellen möchte, den ich in dieser Form bisher noch nicht publiziert hatte:
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Swinging Age – flexible Arbeits- und Ruhezyklen
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Wir steuern auf eine 80/20-Gesellschaft zu, d.h. 20% der Menschen arbeiten um 100% zu versorgen. Möglich und unausweichlich macht das der technologische Fortschritt. Die heutigen Arbeitslosenzahlen sind nur ein Vorbote dieser Entwicklung. Nun wäre es für die meisten Menschen langweilig, sein ganzes Leben lang „Nichts“ zu tun.
Lebensgeld begünstigt einen Wechsel von Arbeits- und Ruhezyklen, der weit über bisher bekannte Urlaubs- und Freizeitregelungen hinausgeht.
Wie das gehen kann, wollen wir anhand der uns vom Lebensgeld bekannten Zahlen herausfinden:
Das durchschnittliche Pro-Kopf-Guthaben liegt beim Lebensgeld bei ca. 60.000 Dank5. In einer 80/20-Gesellschaft leben im Extremfall 4 Fünftel der Menschen vom Grundeinkommen, d.h. ihr Guthaben liegt nahe bei null. Ein Fünftel arbeitet und häuft ungefähr das 5-fache durchschnittliche Guthaben an, d.h. ca. 300.000 Dank. Sofern man nicht über zinslosen Kredit versucht, sein Guthaben zu speichern, ist nach etwa 5 Jahren der monatliche Überschuss gleich der monatlichen Vergänglichkeit von ca. 5%, d.h. das durchschnittliche Monatseinkommen der arbeitenden Bevölkerung liegt je nach Lebenshaltungskosten bei etwas über 15.000 Dank (zusätzlich zum Grundeinkommen). Mehr lässt sich nun bei gleichbleibenden Monatseinkommen nicht mehr ansparen.
Deshalb ist spätestens jetzt ein guter Zeitpunkt, um zu pausieren. Entsprechend dem persönlichen Lebensplan kann man ein oder mehrere Sabbat-Jahre einlegen, um sich weiter zu bilden, einen anderen Beruf zu erlernen, einem Hobby nachzugehen oder einfach zu entspannen. Niemand ist mehr durch wirtschaftliche Zwänge genötigt, seinen ursprünglich erlernten Beruf bis zum Lebensabend auszuüben.
Der im Gegensatz zu unseren heutigen Verhältnissen hohe Durchschnitts-Verdienst ergibt sich aus der vorhandenen Geldmenge. Ob dadurch die Preise höher sind als heute, hängt von Technologie und Ressourcen-Verbrauch ab. Ressorcen-Intensive Güter werden deutlich im Preis steigen. Im Dienstleistungsbereich hat man sowohl sehr teure Luxus-Angebote, die nur von einkommens-starken Personen bezahlt werden können (z.B. Luxus-Hotel/Restaurant), als auch niedrig-preisige und kostenlose Aktivitäten (z.B. selbst organisierte Partys und Festivitäten).
Eine Mehr-Klassen-Gesellschaft wird es weiterhin geben und ist auch gewünscht, denn Leistung und Qualität werden honoriert. Der Wechsel von einem zum anderen Lebensstandard ist mehrfach im Leben möglich.
Vielleicht bringt dieser Ansatz uns weiter?
Liebe Grüße
Bernd
du vergisst dabei, dass die Einführung des Lebensgeldes den aktuellen Trend zur 80/20-Gesellschaft umkehren kann und zu Vollbeschäftigung führt.
Du vergisst vermutlich auch, dass das Wachstumsparadigma der heutigen Ökonomie für die natürliche Ökonomie nicht mehr gilt. Mit Lebensgeld könnte die Wirtschaftsleistung sogar schrumpfen und der Wohlstand stiege weiter.
Bitte beschäftige dich einmal ausführlich mit Silvio Gesells natürlicher Wirtschaftsordnung. Es gibt viele Parallelen zu deinem Modell und es wäre auch für die Umsetzung deines Modells sehr hilfreich, wenn du die Konsequenzen der drastischen Änderungen einigermaßen Abschätzen kannst.
Über die Auswirkung der Vergänglichkeit des Geldes auf die Umlaufgeschwindigkeit lässt sich nämlich sehrwohl etwas sagen: Das Geld wird im allgemeinen so schnell umlaufen, wie es der Wirtschaft möglich ist. Wenn du die Vergänglichkeit des weiteren auf Tagesbasis aktualisierst, wirst du eine Umlaufgeschwindigkeit von ca. 100-200 haben, da die größeren Unternehmen sehr schnell verfahren entwickeln werden, mit denen sie die geldhaltezeit minimieren.
Mittlerweile weiß ich nicht mehr, wie oft ich deine Erwiderung auf meine Darstellung gelesen habe. Doch gleichwohl war es mir leider nicht möglich auch nur ansatzweise die Verbindung zu erkennen, die dein Beitrag zu dem von mir aufgeworfenen Problem der großen Geldmenge hat. Da ich glaube, in meinen vorgehenden Darlegungen das Problem in seinen Grundzügen hinreichend dargestellt zu haben möchte ich darauf nicht weiter eingehen. Doch wird der Grund warum ich diesen Punkt für essentiell wichtig halte eventuell klarer bei folgender Lektüre:
www.egon-w-kreutzer.de/Ressourcen/Analyse%20Czerny%20-%20Finanzkrise.pdf.
Nun soweit dazu.
In deinen Ausführungen beschreibst du das Konzept der sogenannten 80/20-Gesellschaft quasi als (Gott) gegeben für die Zukunft. Dies kann ich in keiner Weise nachvollziehen wenn ich das Ziel einer Wirtschaft mit statt gegen die Natur nicht komplett in die Tonne treten will. Eine solche Gesellschaft ist schließlich nur möglich durch eine bis an Ihre Grenzen ausgereizte industrielle Massenproduktion die allerdings mittel- bis langfristig zur Zerstörung dieser Erde als Lebensraum für unsere Spezies führen wird. Eine Wirtschaft mit der Natur hingegen würde es (wenn es nicht bereits zu spät ist) erfordern umgehend nicht nur neue und natur-verträgliche Produktionsweisen zu entwickeln sondern zudem alle Anstrengungen zu unternehmen die bereits entstandenen Zerstörungen rückgängig zu machen (z.B.: Dekontaminierung verseuchter Industrie-Landschaften und vieles mehr). Alleine dies wäre ein Programm für (mehr als) Vollbeschäftigung.
Zudem, wenn ich dich richtig verstanden habe, ist das alte Motto von Ludwig Erhard "Wohlstand für alle" eine der Zielrichtungen deiner Idee. Doch die Konsequenz daraus ist logischerweise ein Rückgang der Nachfrage nach Massenprodukten und ein Anstieg der Nachfrage von individuellen Produkten und Dienstleistungen. Auch das würde der 80/20-Gesellschaft zuwiderlaufen.
Das einzige in deiner Beschreibung was ich für die Zukunft als notwendig ansehe sind die beschriebenen Sabbat-Jahre allerdings aus vollkommen anderen Gründen. Schon vor einigen Jahren veröffentlichte die OECD eine Studie die sich mit einer zukünftigen Wissens-Gesellschaft auseinandersetzte. Sie kam zu dem Schluss das ein Land, welches dann in der Oberliga mitspielen wolle, eine Quote von mehr als 50% pro Jahrgang an Hochschulabsolventen benötige. Abgesehen davon, das alleine der Aufbau der nötigen Infrastruktur an Bildungseinrichtungen (von Kindergärten bis zu Universitäten) ein Programm zur Erreichung und Sicherung von Vollbeschäftigung auf einige Jahre wäre, ergäbe sich in der Konsequenz die Notwendigkeit der akademisch gebildeten Bevölkerung (dann wohl die Mehrheit) gelegentlich die Kenntnisse auf Ihrem Fachgebiet auf den aktuellen Stand zu bringen da eine entsprechend hohe Wissens-Produktion das erworbene Wissen sehr viel schneller obsolet machen wird.
Zum guten Schluss noch eine Frage: Was verstehst du unter Klassengesellschaft? So wie ich den Begriff kenne bedeutet er das Menschen Privilegien besitzen (oder eben nicht besitzen) je nach dem welcher Klasse sie angehören. Das kann ja wohl nicht gemeint sein!!
vielen Dank für deine Einwände - es sind genau die Fragen, die ich auch habe. Ich freue mich, dass ich mit meinen Grübeleien also nicht alleine dastehe.
Das Prinzip von Lebensgeld und von Staatsgeld ohne nachträgliche Steuern scheint mir genial zu sein, aber noch nicht ausgereift:
Ein Lebensgeld, dass sich der Höhe nach nicht nach der Gütermenge richtet, birgt die Gefahren von Inflation und Deflation - und eine systematische Geldabwertung verstärkt die wahrgenommene Geldmenge und dadurch potentiell auch Inflation.
Jetzt frage ich mich weiter:
wie schlimm ist in einem solchen System Inflation und Deflation? Inflation kann natürlich sehr schlimm sein, weil das Grundeinkommen real gegen Null tendieren könnte - besonders wenn man die derzeitige Geldverteilung akzeptiert und es nach wie vor Suprareiche gibt, die den Großteil der Geldmenge kontrollieren.
Ich sehe zwei mögliche Szenarien:
1. Lebensgeld entspricht initial ungefähr der aktuellen Gütermenge und verliert oder gewinnt danach langsam Wert je nach Güterlage. Wenn das nur kleine Schwankungen sind, wäre das evtl. zu verkraften. Das wäre aber eine kollosale Annahme, die untersucht werden müsste.
2. Die Höhe des Lebensgeldes muss variabel an die Gütermenge angepasst werden. Die Gütermenge bestimmen ist aber nicht leicht, und es würde eine unabhängige Monetative erfordern.
Es gibt darüer hinaus weitere Säulen, die mir zu wenig dynamisch erscheinen und evtl. variabel gemacht werden müssten:
1. Die Verteilung mein Dank, Staatsdank und Zusatzdank:
Warum ist 1:1:1 fest?
2. Wer definiert die Aufagen des Zusatzsfonds oder passt diese an, wenn sie nicht mehr zeitgemäß sind? IMHO ist der Zusatzfond nichts anderes als ein zweiter Staat und ich frage mich, warum wir diesen brauchen und nicht einfach den Staat verpflichten, diese Aufgaben zu erledigen.
3. Die extreme Ungleichverteilung des Geldes wie wir sie jetzt haben, ist von joytopia durch die Laufzeit des Geldes entschärft, aber nicht gelöst. Nach wie vor würden suprareiche Geld horten und durch Anlegestrategien (langsamer als vorher) vermehren. Nach wie vor haben sie zu viel geldpolitischen Einfluss - Inflation und Deflation hängt maßgeblich auch von ihnen ab. Es müsste eine Art natürliche Progression oder einen Abbau von großen Vermögen geben - aber wie?
Oh Mann, jetzt habe ich aber viel verschiedenes in einen Thread geschrieben. Dafür sorry. Danke in jedem Fall für die vielen erhellenden Ideen und Gedanken!
Sorry, aber viel mehr Schwachsinn, als in dem Videobeitrag gesagt, nicht alles, habe ich noch kaum mal wo gehört !
den Tod kämpfen, statt dessen für das Leben entscheiden -hat erstens was bitte mit Wirtschaften zutun, hört sich recht esotherisch an, und ist wo bitte der Widerspurch "statt dessen´s" dadrin ?
Und einiges mehr !
Die Grundidee ist gut, deswegen bin ich auch dabei - doch die Begründungen und teils die Konzeption, vor allem die Hintergründe sind vielfach dummes Zeug.
Und der Zins ist ganz und gar kein Teufelszeug, sondern gar sehr gut. Und das hier der Wert nachlässt - finde ich eigentlich bescheuert - würde es mir was kosten, würde ich nie mit machen - aber da es alles umsonst gibt - bin ich auch dabei und probiers auch aus. Doch zum Bs. was zu Essen, Energie, und d.G. mehr, gibt es hier auch noch nicht.
Aber, ist es nicht auch wichtig, Dinge erst einmal in Frage zu stellen, befor man gleich los predigt ?
Zitat:
den Tod kämpfen, statt dessen für das Leben entscheiden -hat erstens was bitte mit Wirtschaften zutun, hört sich recht esotherisch an, und ist wo bitte der Widerspurch "statt dessen´s" dadrin ?
Hallo Pete,
Es geht um das Gesetz der Anziehung (Law of Atraction LOA):
Worauf ich mich konzentriere, das verstärke ich, ganz gleich ob ich es fördere oder bekämpfe.
Einfach mal googeln, da findest Du tonnenweise Information drüber.
Liebe Grüße
Bernd
Haben Sie schon mal den Wortstamm von Esotherik gegoogel't? Geheimlehre. Das würde ich für das Alte- und Neue- Thestament bis zur Reformation gelten lassen aber was ist an den Abläufen der Natur geheim?
Das hat sehr wohl miteinander zu tun. Wenn man sich die Mühe einer ganzheitlichen Betrachtung macht. Die ganze Wissenschaft ist dabei die Gesetze der Natur zu entschlüsseln. Ich finde Bernd hat hier einen wichtigen Beitrag geleistet!!!